Kurz & Knapp

Bundesweiter Hitzeaktionstag

23.03.2026 2 Minuten Lesedauer Autorin: Agnes Mehringskötter

Fachredakteurin MBO-Verlag

Eine Frau nimmt draußen auf einem belebten Platz auf einer Bank sitzend einen Schluck aus ihrer wiederverwendbaren Wasserflasche.

Das Bild zeigt eine blonde Frau mittleren Alters in einem schwarzen Blazer und einem grauen Pullover, die auf einer Bank sitzt und aus einer grauen wiederverwendbaren Wasserflasche trinkt. Sie hat geschlossene Augen und ihr Kopf ist leicht nach hinten geneigt, was auf einen Moment der Entspannung oder des Nachdenkens hindeutet. Ihre rechte Hand hält die Flasche am oberen Ende, während ihre Finger leicht gekrümmt sind. Sie trägt kleine, goldene Ohrringe. Ihr blondes Haar fällt ihr über die Schultern.

Das Bild ist im Freien aufgenommen, im Hintergrund sind üppige grüne Bäume mit weißen Blüten zu sehen, die einen weichen, verschwommenen Hintergrund bilden. Weiter im Hintergrund ist eine ziegelrote Gebäudefront mit Fenstern und einem dunklen, vertikalen Merkmal (möglicherweise ein Fensterrahmen oder eine Säule) angedeutet. Ein dunkler Laternenpfahl steht ebenfalls im Hintergrund. Der Boden im Vordergrund ist eine graue, gepflasterte oder asphaltierte Fläche. Die allgemeine Atmosphäre ist ruhig und friedlich, mit dem Fokus auf die Frau und ihren Moment des Genusses, inmitten einer städtischen Umgebung. Die Stimmung ist entspannt und gelassen, mit einem Hauch von Eleganz, der durch ihre Kleidung und die Umgebung vermittelt wird.

In den vergangenen Jahren sind die Sommer infolge des Klimawandels deutlich heißer geworden. Das gilt besonders für Europa, wie der aktuelle europäische Klimazustandsbericht zeigt. Damit haben auch hitzebedingte Gesundheitsprobleme stark zugenommen. Hitze zählt in Deutschland zu den größten klimabedingten Gesundheitsrisiken. Während längerer Hitzeperioden sind viele Menschen in ihrem Wohlbefinden und ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Dies führt u. a. zu mehr Rettungsdiensteinsätzen, Krankenhausaufenthalten und einer erhöhten Sterblichkeit. 

Hitzeaktionstag: Risiken ernst nehmen

Der bereits vierte bundesweite Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026 will auf die gesundheitlichen Risiken durch extreme Hitze aufmerksam machen. Er ruft dazu auf, die Gefahren durch sehr hohe Temperaturen ernst zu nehmen und geeignete Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen – auch am Arbeitsplatz. Auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene finden zahlreiche Aktionen statt, die den Austausch und die Vernetzung fördern sollen. Betriebe, Verbände und Institutionen können sich mit eigenen Informationsveranstaltungen beteiligen.

Auswirkungen von Hitze

Hitzewellen belasten Gesundheit und Wohlbefinden sehr stark besonders, wenn über mehrere Tage hinweg Temperaturen über 30 Grad herrschen und es nachts nicht unter 20 Grad abkühlt.

Der Körper kann sich kurzfristig an hohe Temperaturen anpassen, etwa durch eine Erweiterung der Blutgefäße und vermehrtes Schwitzen. Bei anhaltender Hitze stößt diese Temperaturregulation jedoch an Grenzen. Es kann zu Flüssigkeits- und Salzverlust sowie zu Kreislaufbelastungen kommen. Typische Folgen sind Schwindel, Kopfschmerzen und Benommenheit.
 

Hinweis:

Besonders gefährdet sind ältere Menschen ab 65 Jahren, Säuglinge und Kleinkinder sowie Personen mit Vorerkrankungen. Auch Beschäftigte, die körperlich anstrengende Arbeiten im Freien verrichten, sind stark belastet.

Praxistipp: Hitze am Arbeitsplatz

  • Arbeitszeiten anpassen (früh starten, Mittagshitze meiden)
  • Zusätzliche Pausen in kühlen Bereichen ermöglichen
  • Kostenloses Trinkwasser bereitstellen
  • Räume kühlen und verschatten (Ventilatoren, Jalousien)
  • Körperlich schwere Arbeiten verlagern oder aufteilen
  • Leichte, geeignete Arbeitskleidung erlauben
  • Sonnenschutz bei Außenarbeit (Kappe, Sonnencreme, Schattenplätze)
  • Beschäftigte über Hitzesymptome und Erste Hilfe informieren